Dendrophil 2
Sie schmiegte sich an den Baum und bemerkte wie seine Kraft sie durchströmte. Sie konnte sich nicht mehr genau erinnern, wann sie diese Ausstrahlung von Bäumen entdeckt hatte. Es war irgendwann in ihrer Kindheit gewesen, als sie wie die Jungen begeistert in den Bäumen herumgeklettert war.
...Es hatte so viele Bäume dort gegeben! Bäume, die leicht zu besteigen gewesen waren und Bäume, die eine große Geschicklichkeit erforderten, wenn man in ihre Krone gelangen wollte. Es war über alle Maßen erregend für sie gewesen, höher und höher zu steigen und alles andere unter sich zurückzulassen. Oder auch es sich so richtig in den breiten ausladenden Ästen einer Buche oder alten Weide bequem zu machen. Dort oben hatte sie es zum ersten Mal gespürt, während sie, die Erde tief unter sich, in die Weite der Landschaft schaute. Dann hatte sie es jedes Mal gefühlt. Immer, wenn sie einen Baum erkletterte, hatte sie dieses Kribbeln gespürt, dieses Kribbeln und Sehnen, das sie bald ganz natürlich dahin geleitet hatte, sich zwischen die Beine zu fassen und sich dort zu streicheln. Und es war, als würde sie das Flüstern der Blätter begleiten und ermuntern. Jedes Blatt schien ihr zuzustimmen und sie aufzufordern, sich diesem Bereich noch sehnsüchtiger zu widmen. Bald hatte sie festgestellt, dass es besonders erregend war, nur mit einem Kleid oder Rock bekleidet, ohne Unterhose einen Baum zu besteigen. – Dieser luftige Wind... diese Freiheit... und dieses gewisse Etwas, dass es unschicklich war, besonders, wenn jemand von unten zu ihr hinaufgeschaut hätte.
So hatte sie ihre Sexualität entdeckt, und ihre Liebe zu Bäumen bekam eine neue Dimension, besonders, je mehr sie mit dem Heranwachsen von diesen Dingen erfuhr. Sie konnte stundenlang in so einer Krone hocken, an den Stamm gelehnt vor sich hin träumen oder einen Baum umschlungen halten. Bäume durchfluteten sie mit ungeahnter Energie. Und diese Energie stieg wohlig strömend von dort unten auf, erfüllte ihren ganzen Bauch und stieg dann weiter hinauf, wo sie ihr fast die Sinne raubte.
Bäume entführten sie in fremde unbekannte Welten. Und Bäume erlaubten ihr eine Art von Sexualität, die sie sonst nirgendwo fand, auch später nicht, als sie längst erwachsen war. Nicht, dass sie keine Männer mochte, und sie machte es auch manchmal mit Frauen. Sie war sogar verheiratet und hatte drei wundervolle Kinder… Aber Bäume waren immer etwas ganz anderes. – Ja, Bäume...
Sie hielt die Weide umschlungen und lauschte dem Gluckern des Baches, der zu ihren Füßen dahinströmte. Welch ein Pulsieren! Es erfüllte ihren Körper wie winzige Wellen, wie ein zartes Vibrieren, das die Härchen auf der Haut dazu brachte sich aufzurichten. Bald war es, als würde ein Liebhaber mit seiner feurigen Hand zwischen ihre Beine gleiten und mit sanften Fingern ihre Muschel streicheln. Doch diese Finger waren überall! Sie tanzten auf ihrer Haut, mit seliger unbändiger Lust.
Sie fasste einen der unteren Äste und schwang sich gekonnt hinauf. Der Baum war hohl und als Kind war sie oft von innen in die Krone hinaufgeklettert. Manchmal hatte sie sich darin versteckt. Oben setzte sie sich rittlings auf einen der dicken Äste, der von ihren Besuchen schon ganz glatt geschliffen war. Der Druck auf ihre Schamlippen war unbeschreiblich. Die Muskeln der Oberschenkel spannten sich und sie begann leicht vor und zurück zu wippen, um ihre Scham an dem vibrierenden Holz zu reiben. Es dauerte nicht lange, dass sie zu fließen begann.
Bäume waren ihr Geheimnis. Niemand wusste davon. Und es erfüllte sie mit einer heimlichen Genugtuung, wenn sie ihre Tochter beobachtete, wenn auch sie begann, die Bäume zu erforschen. Das war kein Thema, bei dem es der Anleitung bedurfte, das wusste sie aus eigener Erfahrung. Ihre Tochter war dabei, diese Schätze ganz für sich allein zu entdecken, wie sie damals.
Sie zog die Jeans aus, die Unterhose und legte beide neben sich über einen Zweig. Sie nahm eine der Eicheln aus der Hosentasche die sie unterwegs aufgelesen hatte und steckte sie sich in die Scheide. Sie hatte festgestellt, wie erregend es war, sich die Früchte eines Baumes einzuführen, und dass es ihr Kraft und Energie schenkte. Sie schob eine zweite Eichel hinterher, dann eine dritte. Ihre Vagina war feucht und die Früchte rutschten mühelos hinein. Sie kontrahierte einige Male den Beckenboden und spürte, wie die Eicheln tiefer rutschten.
Ein leichter Wind schlich um ihren Po, kühl, streichelnd, erregend. Sie begann ihre Schamlippen zu streicheln, glitt hinunter zum Scheideneingang und tiefer bis zum Anus, der sich wie die Vagina zu öffnen schien. Sie betastete den empfindsamen Rand des Anus, streichelte diese schmale Brücke zwischen ihm und der Scheide, und nahm dann kurz entschlossen eine weitere Eichel, um sie sich in jenes zweite Loch einzuführen. Sie hatte schon oft festgestellt, um wie viel empfindsamer dieser Schlund war, als der, mit dem sie üblicher Weise ihren Mann empfing. Sie hatte noch nie den Mut gehabt ihn zu bitten, dort einzudringen. War es vorne vor allem die Klitoris, die ihr Lust schenkte, so war es hinten der ganze sensible Schlund.
Mit geschickten Muskelbewegungen brachte sie die harten Früchte dazu, ihr Inneres zu massieren. Ihr Mittelfinger glitt den Spalt hinunter, teilte die Lippen und drang zielgerichtet in die nasse Höhle ein. Zeige- und Mittelfinger strichen dabei außen an den großen Lippen entlang und der Handballen fand einen Weg die pralle Perle zu frottieren. Wind bewegte die Blätter und sein Rauschen war wie das Rasen des Blutes in ihren Adern. Der Baum umhüllte sie, streichelte sie und hatte wieder seine Finger überall, sogar. – Sie erschrak einen Augenblick, doch dann genoss sie es, als sich ein weicher Zweig wie ein Finger in ihren Anus schob. Sie lehnte sich zurück und spreizte die Beine noch weiter, der Anus entspannte sich. Ihre Finger glitten sanft durch die Spalte hinauf und hinunter, nass von den Säften, glitten einige Male wie ein Hauch um die Klitoris herum und weiter den Schaft hinauf, dorthin wo er seinen Anfang nahm und kraulten wohlig den flaumigen Pelz. Dann ergab sie sich ganz den vielen Händen dieser Weide, während sie spürte, wie sie eine ihrer Ruten sanft zwischen ihre Beine trieb und sie auf neue Weise befruchtete, während sie begann, sanft schaukelnd, auf den Wellen der Lust in eine andere Welt zu gleiten.