French Connection
„Was machst du gerade?“
Nur ihr Atem am anderen Ende der Leitung. Ulli hatte sich schon eine ganze Weile zwischen den Beinen geknetet, bevor er sich dazu durchrang Michelle anzurufen. Er hatte sie auf dem Abschlussball des Schüleraustauschs kennen gelernt und sich unsterblich in sie verliebt. Warum, fragte er sich oft, war er ihr nicht früher begegnet? Warum hatten sie sich erst ausgerechnet am letzten Abend gefunden? Ihre Küsse brannten noch immer heiß auf seinen Lippen. Wenn er an diese Nacht dachte, hatte er sofort wieder den Geruch von damals in der Nase, hörte ihre Stimme, und das Lied, nach dem sie immer wieder getanzt hatten. Die Bilder stiegen in ihm auf und er konnte es nicht verhindern, dass sich der vernachlässigte Hansel in seiner Hose regte.
Er hatte sich nie besonders für Mädchen interessiert. Was er gelernt hatte und von den angeberischen Sprüchen seiner Freunde erfahren hatte, war nie geeignet gewesen, ihn für das andere Geschlecht zu interessieren. - Bis er Michelle kennen lernte! Sie hatten den ganzen Abend zusammen getanzt und es war ihm vorgekommen, als schwebe er im 7. Himmel. Ihre Nähe, ihre Stimme, ihre Hände…! Es war wie ein Wiedersehen gewesen aus lange vergangenen Zeiten. Sie hatten sich gegenseitig zu seinem alten Wagen gezerrt, waren in einen einsamen Waldweg gefahren und hatten es getan! Er, der noch nie in seinem Leben onaniert hatte, der bisher nicht gewusst hatte, warum alle seine Freunde so viel Aufhebens um das andere Geschlecht machten, für den Frauen Wesen waren, die von einem anderen Stern zu kommen schienen.
Michelle hatte ihn in eine andere Welt entführt! Ihre Hand an seinem Schritt, ihr Säuseln in seinen Ohren und der Duft ihrer Haare, während er verzweifelt versuchte in sie einzudringen, noch immer voller Zweifel ob er nicht vielleicht nur das Opfer eines lüsternen Traumes war…
„Bist du noch da?“ Ihre Stimme ließ ihm kalte Gänsehäute über den Rücke laufen.
„Ich wollte deine Stimme hören“, antwortete er.
„Je veux coucher avec toi!“ Ihre Offenheit verschlug ihm fast die Sprache.
„Ich vermisse dich“.
„Moi aussi“. Michelle ließ einen leisen Seufzer hören. „Wann werden wir uns wieder sehen?“, fragte sie ihn.
„Je sais pas“. Zwischen ihnen lagen über 1000 Kilometer.
Es bleibt eine Weile still. Nur der Atem des anderen ist zu hören.
„Ich will mit dir schlafen“, wiederholt sie auf Deutsch und es ist ihr Akzent, der ihn auf besondere Weise erschauern lässt. Wenn er ihre Stimme hört, kann er nicht glauben, dass sie so weit entfernt ist. Ihre Haut auf der seinen, das scheint erst einen Augenblick her!
„Ich fühle dich noch, als wärst du hier bei mir“, antwortet er.
„Dann lass es uns tun!“, klingt ihre Stimme durch den Hörer.
Ja, wenn du nur hier wärst, denkt er, und fragt sich, was sie meint. Unwillkürlich streicht er mit der freien Hand über das Glied in seiner Hose.
„Ich lege mich nun aufs Bett und ziehe meine Hose aus.“ Michelle nestelt an den Knöpfen und streift sich die enge Jeans herunter.
Ulli spürt, wie es auch ihn überkommt, sich von der Kleidung zu befreien.
„Que est que tu fais“? hört er Michelle fragen.
„Warte“, sagt er, ich muss einen anderen Apparat nehmen, dann lege ich mich auch hin. Ich lege mich zu dir!“ Nun hat er verstanden, wie sie es meint. Er stellt das Telefon auf das mobile Gerät um, nimmt den Hörer des Mobilteils ab und geht damit in sein Zimmer. Auf dem Weg dahin beginnt er die Hose auszuziehen. Seine Hände zittern.
„C’est moi!“, meldet er sich, stolpert aus der Jeans aufs Bett. „Oh, Michelle, que je t’aime!“
„Moi non plus“, scherzt Michelle.
Das alte Lied fällt ihm wieder ein. „…oh, mon amour… … comme la vague irrésolue…“
„Erzähl mir was du gerade tust!“, bittet sie ihn.
„Ich liege auf dem Bett und streichele mich - - - ich stelle mir vor, dass es deine Hände sind, die mich berühren.“
„Das ist schön, mon chéri! Ich streichele mich auch, und weißt du wo?“
„Noch nicht…, noch nicht…“
„Nein, noch nicht!“, Sie kichert. „Aber bald! - - Meinen Busen! Und ich denke daran, wie sehr mich deine Küsse erregt haben, deine Küsse auf meiner Brust. - - Oh, mon ami, meine Nippel sind ganz hart und sehnen sich nach deinen Lippen.“
Ihre Worte, ihre Stimme, und all die Erinnerungen! Ulli hat sein Glied aus der Unterhose geholt und streicht mit den Fingern auf und ab.
„Mon chérie, que je t’aime!“, flüstert er. Er hatte immer bewundert wie gut sie Deutsch sprach. Ihr Vater war Deutscher und sie war zweisprachig aufgewachsen. Aber er liebte ihre Sprache. Französisch war so erotisch, fand er, seitdem er Michelle kannte.
„Que fais tu maintenant? “ klang es an sein Ohr.
„J’te dis pas!“
„Pourquoi pas?“
„…weil ich so geil auf dich bin! - Je suis lubrique“
„Sag mir was du machst!“
Er wechselt den Hörer in die andere Hand. „Ich stelle mir vor, dass wir uns lieben.“ Seine Finger bearbeiten geschickt den Schaft seiner prallen Rute.
„Was machst du?“, fragt er zurück.
„Sag erst wie du es dir machst!“ Michelle hat inzwischen auch ihren Slip ausgezogen und streichelt ihre Venus. Sie ist sich sicher, dass er an seiner Flöte spielt. Der Gedanke, dass er zu schüchtern ist, es zuzugeben erregt sie.
„Dis le moi!“ fordert sie.
„Je sais pas!“
„Allez!“, haucht sie durch den Hörer. Ihre Finger gleiten weiter durch den behaarten Spalt.
„Ich mach es mir selbst“, gibt er zu und verstärkt die Bewegungen seiner Hand.
„Moi aussi… …je t’embrasse!“ Ihre Finger gleiten durch die Spalte und massieren lustvoll ihren Blumengarten.
„Beschreibe mir was du genau tust!“ Ihre Stimme klingt sehnsüchtig.
„Ich reibe mein Glied… es ist ganz steif… ich wünschte, es wären deine Hände die es berühren… … und du?“
„Ich streichele mes lèvre, meine vulve…“, ihr fallen die genauen Worte nicht ein. „… ich dringe mit dem Finger in mich ein und stelle mir vor, dass es dein Schwanz ist… …ich vermisse dich so… ich möchte ihn in mir spüren, deinen steifen…“ Michelles Stimme zittert und ihr Atem geht tiefer.
„Ich fühle, wie du in mich eindringst… …Sag mir, dass du mich liebst!“ Sie führt einen Finger in die Scheide, die sich feucht darum legt und ihre leichten kreisenden Bewegungen genießt.
„Je t’aime, Oh oui si je t´aime! - - Ma petite reine, mon amour!“
Er nimmt seine Strickjacke, die sie am letzten Abend trug und schnuppert daran. Verlangend atmet er ihren Duft.
„Ich rieche an der Jacke, die du getragen hast, sie riecht nach dir! - - Es macht mich an!“
„Oh mon chéri… baise-moi... deine eißen Lippen!“
„Je vais, je vais et je viens…“ Sie haben das Lied immer wieder an jenem letzten Abend gehört!
„Entre mes reins.“ Sie kennt das Lied von Jane Birkin auswendig. Sie liebt deren erotische Stimme, die einst ihre Großeltern in Entsetzen versetzte. Sie hatte die Singel einmal unter den Platten ihrer Mutter gefunden und sie an sich genommen. Lustvoll schiebt sie die Hüfte dem Finger entgegen. „Ich habe ihn ganz tief in mir…“
„Je suis la vague, toi l´île nue…! - - Lass mich die kleine Insel befluten… geliebte kleine Rose! Meine Eichel sucht deine warmen Lippen, während deine Hände meinen Rücken streicheln.“
„Allez, mon chéri, allez, couche avec moi… fick mich, … ahh, ich vögele dich, komm, komm, ich lutsche dich auf!“
„Michelle, ich kann nicht mehr, ich komme gleich – je viens, je t’aime…“
„Mon clitoris – je le caresse… je le frotte… allez, Ulli, allez!“ Er hört ihren keuchenden Atem.
„Je viens, Michelle! Oh, Michelle ich komme, je viens, je viens… j’entre tes reins, j’entre tes… ich bin so scharf auf dich, ich…“
„Oui mon chéri, moi aussi, vas y, allez, je t’aime, je t’embrasse, maintenant je viens, je viens, chéri…!“
