Für den Film

Zieh dich aus! sagte er, und ich starrte ihn ungläubig an. Wir hatten schon eine ganze Reihe von Fotos in Dessous gemacht und bis dahin war es für mich okay gewesen. Wollte er mich aufziehen?
Nun, willst du die Rolle haben oder nicht? ermunterte er mich, als er mein Zögern bemerkte. Er war genau der Typ von Männern, die ich nicht abkonnte und mich einfach so vor ihm auszuziehen, das ging doch zu weit!
Trotzdem begann ich wie in Trance meine Bluse aufzuknöpfen. Er drehte sich ungeduldig um als er mein Zögern bemerkte, und sagte: Mein Gott, hat dir keiner gesagt, wie das hier läuft? Wenn du hier mitmachen willst, darfst du nicht zimperlich sein! Die Kunden wollen was sehen für ihr Geld, und nicht nur sehen!
Er wandte mir einen flüchtigen Blick über die Schulter zu, um zu sehen, was ich tat. Als er sah, dass ich mich bereits von wesentlichen Teilen meiner Kleidung getrennt hatte, bemerkte er sarkastisch: Wunderbar, und nun lass die restlichen paar Stofffetzen auch noch fallen, ja!
Ich stand in BH und Unterhose vor ihm. Was sollte das? Ich wollte schließlich keine Pornos drehen und für ein paar Modeaufnahmen sollte das ja nun wirklich reichen.
Der beste Weg zum Film geht über Modelling oder Sport, hatte mir eine Freundin verraten. Sportlich war ich eine Niete, also hatte ich mich hier beworben. Aber zum Modeln trug man doch die Kleider, die die Leute kaufen sollten, oder nicht? Ich wusste, dass ich gut aussah. Die Männer pfiffen mir nach, und die Frauen sandten mir neidische Blicke, die ich aufsog wie heilsamen Nektar. Und wenn dieser geile Spanner glaubte, er müsse sich meine Titten und das haarige Dreieck meiner Spalte angucken, so würde ich ihm halt den Gefallen tun wenn es mich meinem Ziel näher brachte.
Ich knöpfte den BH auf, indem ich die Haken löste und ließ ihn sinnlich hinuntergleiten. Dann tat ich das Selbe mit dem Slip, souverän, als hätte ich seit Jahren nichts anderes getan.
Ich sah, wie seine Augen funkelten, dann trat er nahe an mich heran. Und nun lass uns ficken, wenn du den Job haben willst, sagte er lapidar und fasste mir zwischen die Beine.
Scheiße! Was bildete der sich ein? Mir wurde klar, was für ein Einfaltspinsel ich gewesen war. Doch das ging mir nun wirklich zu weit! So hatte ich mir die Szene nicht vorgestellt.
Vergiss es, sagte ich, fasste seine Hand, schob sie von meiner Vulva fort und wandte mich ab um mich wieder anzuziehen. Der Preis war mir nun doch zu hoch, und wer konnte schon ahnen, welche Zinsen noch dazukommen würden?
Ich fühlte, wie ich vor die Wand geschleudert wurde, dann vergaß ich alles, – nur nicht den Schrecken, die Schmerzen und die Schmach.
Als ich zitternd und ängstlich das Haus verließ, hielt ich einen Vertrag in den Händen, von dem ich wünschte ich hätte ihn nie unterschrieben.