Höschenfabrik

Ich reichte ihm die Plastiktüte mit dem Tanga und er schaute in seiner Liste nach, um meine Lieferung einzutragen. Nadine, Nadine, Nadine..., murmelte er und ging die Tabelle durch. Nein, sagte er dann, du musst es noch einen Tag tragen. Du bist in der Gruppe der Zweitägigen! Nächte Woche wieder ein Tag! Er schob mir die Tüte zu und ich sah ihn verwundert an, zögernd, ob ich mich wirklich geirrt haben konnte oder er einen Fehler machte. Dann nahm ich sie achselzuckend an mich und wendete mich zum Gehen.
Du musst sie aber wieder anziehen, ermahnte er mich. Ich öffnete die Türe, zuckte mit den Achseln und zeigte ihm über die Schulter den gewissen Finger.
Ja, ich wusste es, es war Teil des Vertrages. Aber ich hatte keine Lust, mich noch einmal umzuziehen. Ich würde ihn über Nacht tragen und morgen den ganzen Tag bis zum Ende der Schicht. Das war mehr als genug! Und wenn es ihnen Freude machte, würde ich auch noch darin masturbieren – das gab dann einen Sonderbonus!
Ich hatte mich vor einem Jahr auf eine Anzeige hin gemeldet, die mir diesen Job in der „Etwas anderen Fabrik für Dessous“ beschert hatte. Sie hatten eine Hilfskraft gesucht, die für die Verpackung zuständig war und ich hatte den Job bekommen.
Über die zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten klärten sie mich erst auf, als die Probezeit vorbei war und es um eine feste Anstellung ging – auch diese natürlich nur als Zeitvertrag. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich bereits Bescheid; natürlich war ich nach kurzer Zeit von meinen Mitarbeiterinnen aufgeklärt worden: Jede, die hier auf die Dauer mitmachen wollte, bekam von der Firma die Unterwäsche kostenlos zur Verfügung gestellt, um sie (so lautete der offizielle Vertrag) zu Versuchszwecken Probe zu tragen. In der Praxis sah das so aus, dass man verschiedenen „Schichten“ zugeteilt wurde, den „Eintägigen“, den „Zweitägigen“ und den „Dauertestern“. Dazu kamen dann Prämien für diejenigen, die auf verschiedene Weise ihre zusätzlichen Duftmarken und „Nachlässe“ hinterließen.
Ich liebe schöne und teure Unterwäsche und diese ganz kostenlos zur Verfügung gestellt zu bekommen, war eine Aussicht, die nicht lange brauchte, um mich zu überzeugen.
Was mich anfangs störte war, dass ich sie so schnell wieder hergeben musste, denn ich habe die Neigung, mich in die Stücke zu verlieben und habe viele Teile, die ich immer wieder bevorzuge, zum Beispiel solche, in denen ich mich besonders erotisch und sexy finde.

Als ich zu Hause ankam, meldete sich meine Blase und ich nutzte die Gelegenheit, den „24er“ wieder anzuziehen. Es war ein schwarzer String Tanga, aus durchsichtigem Tüll mit schwarzen Blümchen bestickt. Er war weitgehend durchsichtig, zumindest so, dass man aus der Nähe alle wichtigen Strukturen des weiblichen Geschlechts erkennen konnte.
Ich betrachtete mich im Spiegel. Sexy war er! Ich drehte mich und schaute über die Schulter in den Spiegel. Die schwarzen Bänder und das Dreieck mit der kleinen Schleife brachten meinen runden Po besonders zur Geltung. Leider kniff das Band dieses Modells manchmal im Anus, was ich schon mehrmals reklamiert hatte, aber außer mir schien niemand ein Problem damit zu haben. Es war nicht wirklich schlimm, aber immerhin so störend, dass ich mich beobachtete, wie ich immer wieder von Zeit zu Zeit das Bedürfnis hatte, das dünne, irgendwie störende Band, aus meiner Pospalte zu ziehen, weil es störte.
Ich streckte den Po ein wenig vor, drehte mich wieder um und hob Unterhemd und Bluse hoch. Das diamantene Piercing blitzte in meinem Bauchnabel. Ich strich mit einer Hand durch den Schritt. Die wachsenden Haare stachen durch den dünnen Stoff. Sie pieksten schon seit einigen Tagen, aber ich hatte keine Lust gehabt, mich zu rasieren. Nun konnte ich die steifen Härchen spüren, die sich neugierig ihren Weg durch den Stoff bahnten. Ich tastete sie mit den Fingerkuppen ab. Es erregte mich. Vielleicht sollte ich gleich einen „Mastu-Slip“ daraus machen. So nannten wir die Höschen, in denen wir masturbiert hatten. Sie bekamen dadurch die besondere Feuchtigkeit der Erotik und erzielten auf dem Markt gute Preise. Das musste zwar vorher angemeldet und eingetragen werden, aber ich würde es schon durchbringen, dass sie das anerkannten. Schließlich war ich inzwischen eine zuverlässige und gewissenhafte Mitarbeiterin geworden. Außerdem mussten die Spuren deutlich zu erkennen sein. Ich lächelte innerlich bei der Vorstellung und mir schoss es warm in den Unterleib: Wie gut, dass ich immer reichlich floss, auch, wenn ich es mir selber machte!

Sanft strich ich durch das Höschen die Spalte entlang. Sie war angenehm warm und weich. Ich ging ins Wohnzimmer und setzte mich in meinen Lieblingssessel.
Es gab auch die „gefickten“ Höschen. In denen musste man Geschlechtsverkehr gehabt haben, indem man sie unten zur Seite schob und sie anbehielt. Es sei denn, es waren die Ouverts, die ja für die Lust extra ein Loch besaßen (okay, eine weitere Besonderheit waren die Zerrissenen für Kunden, die auf so was standen).
Ich liebte diese Art, weil es mich erregte – auch wenn ich masturbierte. Vielleicht war es der zusätzliche Hauch von Unanständigkeit, den ich dabei verspürte, eines gewissen Verderbten, Unerlaubten, dort einen Schlitz zu haben, um sofort zum Wesentlichen zu gelangen.
Ich fühlte, wie ich zu fließen begann und fasste mit der Hand in den Slip, um nach der Feuchtigkeit zu tasten. Ich fuhr mit dem Mittelfinger von oben zwischen die Lippen und ein Stück in die Vagina hinein. Jaaah, meine Muschi gierte nach der direkten Berührung. Ich spürte die Feuchtigkeit. Es glitschte. Sogar ein trockenes Glied hätte hier schmerzlos Vergnügen bereitet. Ich stellte mir vor, Er wäre jetzt hier und gab mich der Fantasie hin, wie er mich berührte, streichelte und sanft sein Glied in meine Scham schob.

Ich musste den Slip versorgen, rief es mich aus den Fantasien. Aber die würden ihre Spuren schon bekommen. Und wie! ich nahm meine Hand unter dem dünnen Stoff hervor und schob ihn über die geschwollenen kleinen Wülste. Dann drückte ich ihn ein wenig in
den Schlitz und fuhr damit fort, mich durch den Tüll zu liebkosen. Ich konnte durch den Slip mit den Fingern spüren, wie meine Rosenknospe wuchs und sich entfaltete. Ich drückte und umkreiste sie durch den Slip hindurch, der schon von meinen Säften triefte. Ich konnte es nicht lassen und glitt erneut mit der Hand unter den Stoff. Die Perle pulsierte. Ich fingerte den Schlitz hinunter und glitt in die nasse Höhle. Ja, so war es gut! Ich bemerkte, wie sich meine Finger mehr und mehr verselbständigten und ich in diesem wohligen Strömen versank, das mich erfüllte.
Plötzlich wurde ich sanft aus dem Genießen gerissen. Zwei Hände strichen an meinen Oberschenkeln hinauf und steuerten auf meine Pflaume zu. Noch bevor ich die Augen öffnete, wusste ich, dass Er es war. Ich hatte ihn nicht kommen hören.
Du kommst gerade richtig, murmelte ich und drängte mich seinem Glied entgegen, das die reife Frucht zerteilte und in mich eindrang.
So gab es denn ein "24er-Mastu-Geficktes Höschen" – mir sollte es Recht sein und der künftige Kunde sollte wohl auch sein Vergnügen daran finden!