Die Schaukel

Das melodisch schrille Quietschen der Schaukel begleitete ihre Bewegungen. Irgendwo in der Ferne bellte ein Hund. Durch das lichte Kronendach der Bäume drangen die wärmenden Strahlen des Frühlings auf ihre Haut. Frühling! Wie oft war es ein solcher Tag im Mai gewesen, an dem sie das erste Mal ihr Kleid mit Kniestrümpfen anziehen durfte. Es war jedes Jahr wie ein neues Beginnen gewesen, wenn der Sommer nahte und die Kleidung leichter wurde, und so war es noch heute. Sie liebte die Frische an den Beinen, die Luft, den Wind, der mit jedem Schwingen der Schaukel ihre Beine umstreichelte. Ebenso das Flattern des Kleides - ein Gefühl von Freiheit und Lust.
Sie beobachtete, wie in dem frischen Grün der Blätter Vögel tanzten, hörte ihren Gesang. Sie tat einen tiefen Atemzug, streckte die Beine und zog im Vorwärtssausen an den Seilen. Wieder fuhr ihr der Luftzug an den Schenkeln hinauf zwischen die Beine, streichelte das bewegte Kleid. Es kitzelte und kullerte im Bauch, dass sie innerlich kicherte und gackerte. Dieses Kitzeln und Kullern wurde mit jedem Schwung stärker und begann den Bauch zu erwärmen, eine Wärme, die bald weiter nach unten floss, in ihren Schoß.
Der kühle Luftzug und die pulsierende Wärme von innen – sie erinnerte sich genau, wann sie es zum ersten Mal gespürt hatte! Die Erinnerung daran verstärkte die aufsteigende Erregung, und sie merkte, wie sie zu fließen begann. Sie fasste mit einer Hand zwischen die Beine; der Slip begann nass zu werden. Ein Lachen glitt über ihr Gesicht. Wie damals, sprang sie mit einem weiten Satz aus der Schaukel, langte unter das Kleid und zog kurz entschlossen die Unterhose aus und warf sie fort. Dann setzte sie sich wieder auf das Brett und begann erneut zu Schaukeln.
Wie erregend die Luft nun ihre Lippen berührte, wenn sie die Beine beim Vorwärtsschwingen spreizte! Die Härchen wurden vom Wind bewegt und streichelten sie. Die Hüfte ging mit jedem Schwung vor und zurück. Sie wusste nicht mehr, wann sie damals entdeckt hatte, dass es die Erregung steigerte, wenn sie bei jedem Vorstoßen der Hüfte ihre Vagina anspannte und dann wieder losließ. Wenn sie dann noch beim Zurückschwingen, während sie die Beine anzog, die Schenkel kräftig schloss, und mit dem Vorschwingen wieder öffnete… Eine erregende Massage! Sie geriet wie in Trance, in eine Art Ekstase, als sie sich den Schwüngen und den Gefühlen hingab, die sich immer drängender zwischen ihren Beinen verdichtete.
Als sie kam, zog ein heftiges Aufbäumen durch ihren Körper. Es schien, als wolle der Orgasmus ihre ganze Scham in heftigen Kontraktionen durch die Vagina ins Innere saugen. Ihr Bauch spannte sich, Wogen drangen von unten zur Brust hinauf, während sie nach hinten gelehnt in die Bäume schaute, mit einem Gefühl des Fliegens, das sie Schwung um Schwung, Welle um Welle in eine andere Welt entführte. Wie viele Schwünge lang, mit diesem Duft der jungen Natur, ihren Klängen und all den Gefühlen.
Als die Schaukel aus geschwungen hatte, blieb sie noch eine Weile sitzen, atmete und spürte nach, was sie soeben erlebt hatte. Schließlich stand sie auf, nahm ihren Slip und wischte sich damit die Scheide trocken. Nach Hause war es nur ein kurzer Spaziergang. Sie würde noch ein wenig die Freiheit ihrer unbemerkbaren Nacktheit genießen, während sie den Slip in den Ausschnitt steckte.